BAFU, KVA-Rückstände in der Schweiz, 2010, S. 41 ([Internet, 2020-03-09](https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&ved=2ahUKEwjx1vzgluPnAhXKD5oKHXmUBDsQFjAEegQIAxAB&url=https%3A%2F%2Fwww.bafu.admin.ch%2Fdam%2Fbafu%2Fde%2Fdokumente%2Fabfall%2Fud-umwelt-diverses%2Fkva-rueckstaendeinderschweiz.pdf.download.pdf%2Fkva-rueckstaendeinderschweiz.pdf&usg=AOvVaw2AoSAGxmW182dz_2Hy9paD))
Was aber ist Müll unmetaphorisch, wörtlich? Am wörtlichsten, am eigentlichsten ist er heutigentags Müll, wenn er «Restmüll» oder «Restabfall» genannt wird. Dann nämlich ist er – metaphorisch gesprochen – von der Schlacke dessen befreit, was noch brauchbar, verwendbar, verwertbar ist, von Altpapier, Altglas, Altmetall, Altholz, Altkunststoff und anderem Altwertstoff. Restmüll ist in der Ära des Recyclings der nicht rezyklierbare Müllrest; das, was in den Kehrichtsack kommt oder doch gehört; das, was verunreinigt, verschmutzt, nicht mehr «trennbar» und in Sekundärrohstoffe nicht mehr verwandelbar ist.