Die Motion ersucht den Bundesrat, den Kernwaffenverbotsvertrag (TPNW) so schnell wie möglich zu unterzeichnen und ratifizieren. Der Bundesrat hat 2018 und 2019 beschlossen, dem Vertrag zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beizutreten. Er ist weiterhin der Ansicht, dass die Gründe gegen einen Beitritt überwiegen. Aufgrund der Überweisung der Motion nimmt der Bundesrat eine Überprüfung der Beitrittsfrage vor, unter Beizug externer Sachverständiger. Der Zusatzbericht soll insbesondere darlegen, ob und wie sich der TPNW auf den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) auswirkt. Eine sorgfältige Abklärung der Chancen und Risiken des TPNW ist wichtig, weil der NPT als Eckpfeiler der internationalen Abrüstungsarchitektur gilt. Die aussenpolitischen Kommissionen (APK-S/APK-N) wurden zuletzt im August 2021 informiert, dass sich die Erarbeitung des Zusatzberichts aufgrund von COVID-19 verzögert. Grund ist die mehrfache Verschiebung der Überprüfungskonferenz des NPT, welche kaum vor Sommer 2022 erfolgen wird. Diese Umstände schieben die Schweizer Neubeurteilung zeitlich nach hinten. Die Schweiz verfolgt die Entwicklungen zum TPNW weiter genau. Sie wird an der ersten Staatenkonferenz (derzeit vorgesehen März 2022) als Beobachterin teilnehmen. Unabhängig von ihrer Position zum TPNW engagiert sich die Schweiz weiterhin aktiv in der nuklearen Abrüstung, um Nuklearwaffenrisiken zu vermindern und um zusammen mit Kernwaffen und Nichtkernwaffenstaaten auf das Ziel einer Welt ohne Nuklearwaffen hinzuarbeiten.
Il postulato incarica il Consiglio federale di illustrare strategie e misure che consentano alle aziende svizzere di avere un accesso duraturo, semplice e diretto al mercato europeo e di spiegare come può garantire la partecipazione della Svizzera alla cooperazione europea, in particolare nei settori dell’istruzione, della ricerca e della sicurezza. Il Consiglio federale è inoltre invitato a definire gli obiettivi e le misure che intende adottare affinché la Svizzera sia pronta e in grado di fornire un contributo importante all’integrazione europea. Dopo la sua decisione del 26 maggio 2021 di non concludere l’Accordo istituzionale con l’UE, il Consiglio federale ha adottato misure per proseguire sulla via bilaterale. A causa degli sviluppi nel 2021, sono ancora in corso i lavori in vista dell’elaborazione di un rapporto sulle relazioni Svizzera-UE.
Le postulat charge le Conseil fédéral d’élaborer des stratégies et des mesures pour permettre aux entreprises suisses d'accéder directement, simplement et en permanence au marché européen, d’exposer comment il peut garantir la participation de la Suisse à des coopérations européennes, notamment dans les domaines de la formation, de la recherche et de la sécurité et, enfin, de définir ses objectifs et les mesures qu'il compte prendre afin que la Suisse soit apte et disposée à apporter sa contribution essentielle à l'intégration européenne. Suite à sa décision du 26 mai 2021 de ne pas conclure l’accord institutionnel avec l’UE, le Conseil fédéral a adopté des mesures visant à poursuivre la voie bilatérale. En raison des développements de 2021, les travaux en vue de la rédaction d’un rapport sur les relations Suisse-UE sont en cours.