Kantonsbibliothek Nidwalden
https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=172061
Die Kantonsbibliothek Nidwalden wurde - als jüngste der Schweiz - im Jahr 1970 gegründet. Der Bildhauer und Schriftsteller Hans von Matt (1899-1985) unterstützte das Bestreben des Historischen Vereins Nidwalden HVN, den Kanton Nidwalden zur Gründung einer Kantonsbibliothek zu bewegen. Mit der Errichtung einer Stiftung verlieh er dem Vorhaben den entscheidenden Anstoss. Bei der Gründung überliess der HVN seine Buchbestände dem Kanton als Depositum. Aus dem Staatsarchiv kam die «Standesbibliothek», die auf eine Stiftung von Emanuel Stickelberger (1884-1962) zurückgeht und belletristische Werke umfasst dazu, sowie ein «Geschenk der Kinder des Landammann Businger-Isler», das aus Nidwaldensia und Sachbüchern besteht. Die Kantonsbibliothek war zunächst eine reine Magazinbibliothek. Nach dem Umzug in die heutigen Räumlichkeiten des neuen Verwaltungsgebäudes an der Engelbergstrasse 34 kam 1994 eine Freihandabteilung hinzu. 2004 schenkten die Kapuziner dem Kanton ihre Klosterbibliothek.
Nidwaldensiasammlung (Sachbücher, Belletristik, Kleindruckschriften, AV-Medien, Stiche, Plakate, Karten), Sachbücher, Belletristik, AV-Medien, Deposita, Nachlässe.
Nidwaldensia: 21'000 Einheiten, Sachbücher/Belletristik: 27'000 Einheiten, AV-Medien: 4'400 Einheiten, HVN-Depot: 2'700 Einheiten